Lost in Harlem – New York City

new york city metro hello

Frozen Yoghurt bei Minusgraden und einen Ausflug ins Sneaker-Wunderland in der 125. Straße sind nur zwei der Dinge, die man an einem späten Abflugtag im winterlichen New York machen kann. Der Frozen Yoghurt war zugegebenermaßen eine dämliche Idee, was man statt dessen machen kann erfahrt Ihr im dritten und letzten Akt meiner New York Touristen-Odyssee. 

Dritter Akt

Where do you shop?

Ein weiterer perfekter Bagel-Morgen startete abermals im 88 Orchard auf dem Weg zu unserer Tour im Tenement Museum. DasTenement wurde mir von Einheimischen wie nicht einheimischen Freunden mehrfach empfohlen und sie hatten alle nicht zu viel versprochen. Wer sich vor Interaktion bei Führungen sträubt sollte einen Bogen um das Museum machen, denn man kann es nur mit einer der verschiedenen Touren betreten und diese fordern einen zum Mitdenken, Mitmachen und Mitreden auf. Ein spannender Ansatz, den ich so noch nie in einem Museum erlebt habe, da es den Besucher aus seiner Komfortzone schubst und zum Entdecker werden lässt.

Die Shop Life Tour begann und endete mit der Frage “Where do you shop?” und in diesem Sinne stiegen wir in die U-Bahn und fuhren zur 125. Straße ins Sneakerwunderland Harlem. Für Sneaker-Shoppen ist die 125. auf jeden Fall die richtige Adresse, das war klar. Doch auch um sich so uncool und unlocker wie seit der 9. Klasse nicht mehr zu fühlen. Das war zumindest bei mir der Fall als weißes Toastbrot im tiefsten Harlem. Soulige Klänge ebneten den Weg von einem Schuhladen zum nächsten, während die Nachbarschaft beschwingt dazu groovte. Ich ertappte mit beim leichten Kopfnicken zum Beat und kam mir noch viel steifer als sonst schon vor.

Definitiv eine Erfahrung wert!

new york city in january

new york city metro

Nach so viel Komfortzonen verlassen, ging es wieder schnell in die nächste Komfortzone zurück und so deckten wir uns am Union Square mit Sushi, Wraps und Tabouleh ein. Auf dem Rückweg ins Hotel liefen wir an Red Mango vorbei und da ich mich seit 2009 in einer ernsten Frozen Yoghurt Phase befinde (langsam schaffe ich den Absprung) stiefelte ich natürlich schnurstracks rein, um meinen Eiscreme-Horizont zu erweitern– Frozen Yoghurt mit Apple Pie Flavour?! Her damit!

Beim Betreten des Bürgersteigs wurde mir bewusst, dass diese sanfte Kühlung von innen nicht die perfekte Wahl in der klirrenden New Yorker Winterkälte war und so flüchteten wir schnell ins Hotel, wärmten uns ein letztes Mal an dem All-you-can-drink Tee-Angebot auf und zogen recht bald schon gen JFK los. Zum Glück viel zu früh, denn der Airtrain am Flughafen streikte und wir brauchten knappe 1,5 Stunden für 2 km Luftlinie zu unserem Terminal. So ein unkoordiniertes und unkontrolliertes Menschen-Chaos kannte ich nur von der Fassenacht! Mit einem letzten New Yorker Nervenkitzel ging es dann über Reykjavik zurück in heimische Gefilde.

Das wars – Danke New York, wir sehen uns wieder!

Ende des dritten Akts.

new york city dinosaur in january

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